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EKD-Rettungsschiff soll im August erstmals auslaufen

Bojen im Meer,
Foto: Bojen im Meer (dts)

Der Verein Seawatch hat im Laufe seine nur fünfjährigen Geschichte hunderte bis tausende Menschen aus dem Mittelmeer gerettet.  Schiff der Flotte von „Search“ Schiffen soll „vermutlich im August auslaufen„, so der Vorsitzende des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Die „Seawatch 4“ werde von einem breiten Bündnis getragen, in dem  alle durch eine Überzeugung verbunden seien: „Man lässt keine Menschen ertrinken“, sagte Bedford-Strohm der „Rheinischen Post“. Der EKD-Ratsvorsitzende mahnte: „Es machen sich unvermindert Schlauchboote auf den Weg – entsprechend werden laufend Seenotfälle gemeldet, und es gibt Berichte über Bootsunglücke.“  Solange es die dringend erforderliche staatliche Seenotrettung weiter nicht gebe, „werden wir in der Unterstützung der privaten Seenotrettungsorganisationen nicht nachlassen“, kündigte er an.

Corona habe den Blick der Öffentlichkeit auf andere Fragen gelenkt. Deshalb sei es umso wichtiger, „dass wir nicht wegsehen, wenn Menschen ertrinken“.
el / dts

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