Kurdistan-Irak soll ab März impfen

Die Autonome Region Kurdistan im Norden des Irak soll in Kürze die ersten 5.000 Dosen des chinesischen Impfstoffherstellers Sinopharm erhalten. Dieser soll zunächst an Personen mit besonders kritischem Verlauf verteilt werden, um bei diesen diesen Überlebenschance zu erhöhen. 

Ab Anfang März soll die Impfung der gesamten Bevölkerung mit dem russischen Impfstoff  Sputnik oder dem deutschen Biontech-Impfstoff beginnen. Dabei werden zuerst die systemrelevanten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem medizinischen und militärischen Bereich geimpft werden, anschließend die weiteren systemrelevanten Bereiche und dann alle anderen. Dafür sollen acht Impfzentren in der Region eröffnet werden. 

Ein genauer Plan zum Ablauf der Impfungen wurde noch nicht veröffentlicht. Es ist aber wahrscheinlich, dass nur wenige Dosen der modernen mRNA-Impfstoffe zur Anwendung kommen, da die durchgehende Kühlung und der hohe Preis Probleme darstellen.

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